6’923’860 Personen haben 2025 dank Ihrer Unterstützung eine faire Chance erhalten, der Armut zu entkommen.
Partnerländer in Afrika, Asien, Lateinamerika und Osteuropa
Projekte wurden im Jahr 2025 durchgeführt
engagierte Helvetas-Mitarbeitende weltweit
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Die Wirkung von Helvetas 2025 →
Wasser, Ernährung & Klima →
Bildung, Arbeit & Einkommen →
Mitsprache & sozialer Zusammenhalt →
Humanitäre Hilfe →
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Was haben Helvetas Projekte 2025 bewirkt?
Wasser, Ernährung und Klima
3’766’002 Frauen und Männer haben sich 2025 nachhaltigen Zugang zu Wasser, sanitären Einrichtungen, guter Hygiene, besserer Ernährung oder natürlichen Ressourcen erarbeitet und von mehr Ernten oder Klimaresilienz profitiert.
Gemeinsam mit Helvetas haben sie solarbetriebene Brunnen und Latrinen installiert, Strassen und Brücken gebaut und wichtige Hygieneregeln sowie neue, klimarelevante Anbaumethoden erlernt.
Nur wer Zugang zu sauberem Wasser, Toiletten und Hygienewissen hat; nur wer sich ausgewogen ernähren und vor den Folgen des Klimawandels schützen kann, kann sich aus der Armut befreien. Gemeinsam mit Betroffenen, Partnerorganisationen, Behörden und Privatunternehmen erarbeitet Helvetas Lösungen, damit Menschen eine faire Chance haben, sich zu entfalten.
Einige Projektbeispiele:
Bildung, Arbeit und Einkommen
1’083’051 junge, meist benachteiligte Frauen und Männer haben 2025 mit der Unterstützung von Helvetas Zugang zu Schul- und Berufsbildung erhalten, eine Arbeit gefunden oder sich selbstständig gemacht.
Zugleich haben 6733 kleine und mittlere Unternehmen einen höheren Gewinn. Sie konnten dadurch Arbeitsstellen sichern oder schaffen und nachhaltige Produkte oder bessere Dienstleistungen anbieten.
Nur wer wirtschaftliche Perspektiven hat, kann sich auch gesellschaftlich und politisch engagieren. Doch viele junge Menschen sind in Ländern geboren, wo sie kaum Chancen auf Schulbesuch oder eine Arbeitsstelle haben. Mit Partnerorganisationen trägt Helvetas dazu bei, dass faire Chancen auf Schule, Ausbildung und Arbeit nicht dem Zufall überlassen werden.
Einige Projektbeispiele:
Mitsprache und sozialer Zusammenhalt
837’303 Frauen und Männer haben 2025 mit der Unterstützung von Helvetas gelernt, ihr Recht auf grundlegende öffentliche Dienstleistungen einzufordern oder Konflikte zu lösen.
Zugleich hat Helvetas zusammen mit Behörden und Partnerorganisationen 1’235’679 Frauen und Männer dabei unterstützt, ihre Arbeitsmigration sicher, verantwortungsvoll und gewinnbringend zu planen.
Millionen Menschen werden in Ländern geboren, in denen der Zugang zu grundlegenden Dienstleistungen fehlt, in denen wirtschaftliche Umstände, Konflikte, Gewalt und Klimawandel viele Frauen und Männer zwingen, ihre Heimat zu verlassen. Mit Partnerorganisationen trägt Helvetas dazu bei, dass Menschen sich Gehör verschaffen und in Sicherheit leben können.
Einige Projektbeispiele:
Humanitäre Hilfe
56’993 Menschen in Not hat Helvetas 2025 mit lebensrettender Hilfe unterstützt.
Kriege und fragile Kontexte weltweit, Überschwemmungen, Dürren und Wirbelstürme: Die Not der Menschen dauert meist länger an als die mediale Aufmerksamkeit. Grosszügig haben 2025 Spender:innen, Stiftungen, die Glückskette und viele andere Geldgeber Hunderttausende Menschen in Not dabei unterstützt, sich neu zu orientieren und ihr Zuhause und ihre Lebensgrundlage wiederaufzubauen.
Insgesamt hat Helvetas in ihren Projekten 629’386 Menschen in Katastrophen-, Krisen und Konfliktgebieten den Zugang zu Wasser, sanitären Einrichtungen, Bildung und Umschulungen ermöglicht. Helvetas verknüpft dabei kurzfristige Nothilfe mit längerfristigen Massnahmen, damit Menschen ihre Lebensgrundlagen rasch wiederaufbauen können.
Einige Projektbeispiele:
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Mit Helvetas schenken Sie weltweit faire Chancen
Wirkungsmessung
Helvetas will genau wissen, wie ihre Entwicklungszusammenarbeit wirkt. Um aus Erfolgen oder Fehlern lernen zu können. Um die Projekte zu planen und sie in richtige Bahnen zu lenken. Um Spendenden und Projektpartnern gegenüber Rechenschaft abzulegen.
In jedem Projekt erhebt Helvetas, mit wie vielen Menschen die Mitarbeitenden und Partnerorganisationen direkt gearbeitet haben und wie viele indirekt von dessen Wirkung profitieren. Die Zahlen variieren von Jahr zu Jahr, etwa wenn grosse Projekte beginnen oder zu Ende gehen oder grosse Kampagnen stattfinden. Und auch, weil Helvetas vermehrt systemische Veränderungen unterstützt, um rechtsstaatliche Strukturen, die Mitsprache der Bevölkerung oder öffentliche Dienstleistungen zu verbessern. Aufgrund einer neuen Erhebungsmethode sind die Zahlen nicht mit denjenigen der Vorjahre vergleichbar.
Jährlich in den Projekten erhobene Daten bilden die Grundlage für eine Reihe von Leistungsindikatoren. Diese zeigen auf, wie viele Menschen weltweit von unserer Arbeit profitieren.
Unsere Projektmitarbeitenden überwachen vor Ort laufend den Projektfortschritt. Detaillierte Halbjahresberichte informieren über Projektkosten und -ergebnisse, Leistungen, Herausforderungen sowie relevante politische und gesellschaftliche Veränderungen. Um die Gesamtwirkung zu beurteilen, werden Projekte nach Abschluss einer Projektphase, die in der Regel drei Jahre dauert, zusätzlich intern oder extern evaluiert.
Regelmässige Berichte und Auswertungen fliessen in laufende und zukünftige Projektpläne ein und erlauben wo nötig Anpassungen. Zudem ermöglichen Berichte und Leistungsindikatoren, dass Helvetas gegenüber ihren Projektpartnern sowie ihren Spenderinnen und Spendern Rechenschaft ablegen kann.
Erfolgsmessung ist heute ein zentraler Bestandteil jeder professionellen Entwicklungszusammenarbeit. Helvetas geht noch einen Schritt weiter: Jährlich untersuchen externe Gutachter die langfristige Wirkung einiger ausgewählter Programme.
Aus finanziellen Gründen können nicht alle Projekte wissenschaftlich auf ihre Wirkung untersucht werden. Helvetas achtet bei den Studien aber auf eine thematisch und geografisch ausgewogene Auswahl von Projekten. Ausserdem behandelt Helvetas nach Möglichkeit Themen, die wenig erforscht sind. Je nach Kontext, Forschungsfragen und Datenverfügbarkeit kommen unterschiedliche Bewertungsmethoden zum Einsatz. Ein wichtiges Kriterium ist die Wirtschaftlichkeit. Renommierte internationale und nationale Forschungseinrichtungen führen die Studien durch. Alle Wirkungsmessungen versuchen, die folgenden vier Fragen zu beantworten:
- Inwieweit kann eine spezifische Wirkung auf das Engagement von Helvetas zurückgeführt werden?
- Hat das Engagement etwas bewegt?
- Inwiefern hat das Engagement etwas bewegt?
- Würden die Massnahmen auch in einem anderen Kontext funktionieren?
Die in einem Land gesammelten Erfahrungen inspirieren immer wieder auch für Projekte in anderen Teilen der Welt. So wurden beispielsweise in Nepal 10‘000 Hängebrücken gebaut. Dank eines Süd-Süd-Kooperationsprojekts von Helvetas geben nepalesische Ingenieur:innen heute ihr Wissen über Brücken unter anderem in Äthiopien, Burundi und Indonesien weiter.
Helvetas ermutigt Mitarbeitende und Partner, aus ihren täglichen Erfahrungen in der Entwicklungszusammenarbeit auf unterschiedliche Weise zu lernen. Zum Beispiel, indem sie periodisch analysieren, was gut gelaufen ist und was hätte besser laufen können und was dies für die zukünftige Arbeit bedeutet. In einer lernenden Organisation führen individuelle und gemeinsame Reflexion und Lernprozesse zu verbesserten Arbeitsweisen, zur besseren Zielerreichung und zu Innovation.
Eine Projektevaluation ist ein wichtiger Bestandteil der Projektumsetzung. Sie ist ein Schlüsselmoment für Lernprozesse und Veränderung. Im Idealfall lernen alle Projektbeteiligten aus einer Evaluation. Dies wird dadurch begünstigt, dass der Evaluierungsprozess partizipativ gestaltet ist: Projektmitarbeitende, Partner und Hauptakteure können zur Evaluierung beitragen, gemeinsam reflektieren und ihre Empfehlungen formulieren.
Lernen geht über das Projekt hinaus: Gute Ideen und Praktiken werden von anderen Projekten und Organisationen im selben Land, in der Region oder weltweit übernommen. Aus organisatorischer Sicht ist es auch wichtig, Probleme, die im Projekt immer wieder auftauchen, zu erkennen und auf der entsprechenden Ebene aufzugreifen. So ergab die Wirkungsmessung für den Zugang zu Wasser für Dörfer und Schulen im ländlichen Benin, dass es notwendig ist, sich auf Verhaltensänderungen zu konzentrieren, um die Wasserqualität sicherzustellen. Diese Erkenntnisse wurden weit verbreitet; Verhaltensänderung ist heute eine integrale Komponente der meisten Helvetas-Projekte im Wasserbereich.
Systematische Ansätze für Lernen und Evaluation sind notwendig, um Verknüpfungen zu fördern und um sicherzustellen, dass Zeit bleibt für Überlegungen und Massnahmen auf allen Ebenen. Meta-Evaluationen können wichtige Gelegenheiten zum Lernen sein. Sie bieten einen Raum für die Zusammenführung von Erfahrungen aus unterschiedlichen Ebenen und Zeiträumen. Wir fördern das Lernen aus Evaluationen sowohl auf der Ebene der einzelnen Programme als auch organisationsweit.
Helvetas fördert das Lernen auf unterschiedliche Weise, zum Beispiel durch Storytelling, Peer Assessments, partizipative Wirkungsmessung und Evaluationen. Helvetas ist es daran gelegen, ein Umfeld zu schaffen, das Lernen und den Wissensaustausch wertschätzt und belohnt.
Unsere Fachpublikationen in Englisch
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Impact Study Report: Trail Bridge Sub-Sector Programme (TBSSP) July 2024PDF (3.99 MB)
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Participatory Teaching Improves Learning Outcomes: Evidence from a Field Experiment in TanzaniaPDF (1.53 MB)
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90,000 young People enter the Labour Market and gain ConfidencePDF (0.86 MB)
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Access to Quality Water for Villages and Schools in Rural BeninPDF (0.96 MB)
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Farmer-to-Farmer Approach in NepalPDF (2.93 MB)
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Saving Time and Improving HealthPDF (0.52 MB)
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Clean Water With Solar EnergyPDF (0.55 MB)
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Standing on One's Own Two Feet - Rural Education in KyrgyzstanPDF (0.36 MB)
