Haiti

Junge Menschen für die Arbeitswelt ausbilden

Ein Drittel der Jugendlichen in Haiti ist arbeitslos und viele haben keinen Schulabschluss. Um diese Probleme des eingeschränkten Zugangs zur Berufsausbildung und zum Arbeitsmarkt anzugehen, ermöglicht Helvetas jungen Männern und Frauen die Teilnahme an technischen Ausbildungen, die vertieftes Wissen mit praktischen Erfahrungen in einem realen Kontext verbinden.

  • Projektname
    PROFESE: Förderung der Berufsausbildung am Arbeitsplatz und im Betriebspraktikum
  • Projektphase
    2019 bis 2022
  • Finanzierung
    Dieses Projekt wird durch Spenden finanziert.
  • Thematischer Schwerpunkt
    Grund- und Berufsbildung

Berufsausbildung, die Türen öffnet

Genügend Arbeitsplätze sind eine der grössten Herausforderungen in Haiti, insbesondere für Jugendliche. In der Tat werden die meisten jungen Menschen im erwerbsfähigen Alter aufgrund fehlender Qualifikationen und Zertifizierungen auf dem Arbeitsmarkt nicht anerkannt. Helvetas und Partner engagieren sich für die berufliche Integration dieser jungen Menschen, indem sie ihre Beschäftigungsfähigkeit in zukunftsträchtigen Wirtschaftsbereichen wie dem Baugewerbe oder dem Hotel- und Gastgewerbe fördern.

Dank des Projekts haben mehrere hundert junge Erwachsene Zugang zu Ausbildungskursen. Das Projekt sorgt für die Erstorientierung der jungen Menschen, die Entwicklung ihrer Fähigkeiten, die Nachbereitung des Praktikums und die Unterstützung bis zur beruflichen Integration. Junge Erwachsene, insbesondere Frauen, werden ausgebildet und erhalten einen Befähigungsnachweis.

Die Zusammenarbeit erleichtert die Schaffung von Arbeitsplätzen. Darüber hinaus ermutigt Helvetas die Ausbildungsanbieter, Praktika in Unternehmen in ihren Lehrplan aufzunehmen und mit vernetzten Unternehmen zu arbeiten. Ausserdem wird Lobbyarbeit betrieben, um sicherzustellen, dass die Rahmenbedingungen in den Einsatzgebieten förderlich und günstig für die Unternehmensentwicklung, die Schaffung von Arbeitsplätzen und die Berufsausbildung sind.

Das konzipierte Schulungssystem ist an die vorhandenen Strukturen angepasst. Durch die Abwechslung und Verknüpfung von Theorie und Praxis am Arbeitsplatz ist die Ausbildung an den Bedürfnissen des Marktes ausgerichtet und erleichtert die berufliche Integration der Jugendlichen nach Abschluss der Ausbildung.

© Helvetas/ Entela Sula
© Helvetas/ Entela Sula

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