Was bewirkt Entwicklungszusammenarbeit? Gani Haizeri kam 1999 als Kriegsflüchtling in die Schweiz. Nach dem Krieg kehrte er mit einer Schaufel aus einem Berner Hobbymarkt und 25 Kilo Zwiebelsamen in den Kosovo zurück und steckte die finanzielle Starthilfe des Bundes in den Aufbau einer eigenen Gärtnerei.
Was bewirkt Entwicklungszusammenarbeit? Minza Mating’wa in Tansania erhielt 2009 in einem Pilotprojekt von der Deza und Helvetas Starthilfe für die Zucht von Hühnern.
Helvetas hat sich in der Vernehmlassung kritisch zur «Klimapolitik der Schweiz nach 2020» des Bundesrats geäussert. Im Kern geht es dabei um die Revision des CO2-Gesetzes.
Bei einer Reise nach Mali lernte ich kürzlich den Landwirt Eromi Saanu kennen. Er arbeitete unter der heißen Aprilsonne auf seiner kleinen Landparzelle. In seinem Dorf ist er ein Pionier des Zaï, einer in Westafrika traditionellen Methode zur Bodenverbesserung, die in den 1980er-Jahren wiederentdeckt wurde.
Der Hurrikan Matthew, so furchtbar seine Folgen auch sind, hat ein Resultat der Helvetas-Entwicklungszusammenarbeit aufgezeigt, das sonst nur selten sichtbar wird: In den Regionen, wo wir tätig sind, haben die von uns geschulten Zivilschutzorganisationen schneller und effizienter auf die Katastrophe reagiert als anderswo.
Die Szene, die sich heute kurz nach Mittag auf der Bundeshausterrasse abspielte, hatte etwas von einem Déjà-vu. Gutgelaunte Vertreterinnen und Vertreter von rund 80 Schweizer NGOs hievten Dutzende von Kartons durch das Eingangsportal der Bundeskanzlei. Darin enthalten: rund 120‘000 beglaubigte Unterschriften für die Konzernverantwortungsinitiative, die eineinhalb Jahre nach ihrer Lancierung offiziell eingereicht wurde.
Von Bernd Steimann -
10. Oktober 2016
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