In einer Zeit, in der sich wichtige Akteure aus der Entwicklungszusammenarbeit zurückgezogen haben, ist unser Engagement für eine gerechte, friedliche und nachhaltige Welt wichtiger denn je. Denn Hoffnung entsteht dort, wo Menschen und Organisationen Verantwortung übernehmen und sich nicht abwenden.
Erfolge bei Trinkwasser und Armutsbekämpfung
- Seit der Jahrtausendwende haben weit über zwei Milliarden mehr Menschen Zugang zu sauberem Trinkwasser erhalten.
- 1990 lebten noch zwei Milliarden Menschen in extremer Armut. Heute sind es noch knapp 700 Millionen – ungeachtet des Bevölkerungswachstums.
Diese Erfolge sind kein Zufall. Sie sind das Ergebnis guter politischer Entscheide, von unermüdlichem Einsatz und internationaler Zusammenarbeit. Heute sind diese Fortschritte bedroht. Umso mehr müssen wir uns dafür einsetzen, dass sie nicht verloren gehen.
Video (2 min.): Helvetas-Geschäftsleiter Melchior Lengsfeld und Präsidentin Regula Rytz im Gespräch
Schwierige Weltlage
Die Weltlage ist herausfordernd. Geopolitische Spannungen nehmen zu und viele Länder rüsten auf. Gleichzeitig stecken zahlreiche Demokratien in der Krise, während autokratische Regierungen Aufwind erhalten.
Kommt hinzu: Den Vereinten Nationen (UNO) und vielen Entwicklungsprojekten wurden wichtige Gelder gestrichen. Die USA haben ihre Entwicklungszusammenarbeit fast vollständig zerschlagen, während viele europäische Länder, darunter die Schweiz, bei der Entwicklungshilfe sparen.
In solchen Zeiten wächst die Versuchung, sich zurückzuziehen oder den Blick abzuwenden. Doch weltweit gibt es Menschen und Organisationen, die genau das nicht tun: Sie bleiben dran, bauen auf und gestalten Zukunft – auch unter schwierigsten Bedingungen.
Direkte Auswirkungen auf Millionen von Menschen
Die Schwächung der Entwicklungszusammenarbeit entscheidet in ärmeren Ländern über Schule oder nicht, über Arbeitsplatz oder nicht, über sauberes Wasser oder nicht – und manchmal über Leben und Tod.
Doch das muss nicht sein. Deshalb wollen wir von Helvetas ein starkes Zeichen für Schutz und Solidarität, für Gerechtigkeit und sozialen Zusammenhalt setzen. Denn Unsicherheit darf nicht mit Hoffnungslosigkeit verwechselt werden. Gerade jetzt braucht es Engagement, Zusammenarbeit und den Willen, Verantwortung zu übernehmen.
Unser Beitrag für eine bessere Zukunft
Mit unserer Arbeit konnten wir in den vergangenen Jahrzehnten dazu beitragen, Armut zu reduzieren. Wir konnten unzähligen Menschen einen Zugang zu Bildung ermöglichen, Gleichstellung fördern, den Klimaschutz unterstützen und demokratische Werte stärken.
Unser Engagement zeigt uns täglich sehr konkret, dass positive Entwicklungen möglich sind – auch in der Zukunft. Veränderung geschieht nicht über Nacht. Sie braucht Zeit, Ausdauer und die Bereitschaft, auch selbst dazuzulernen. Geschichte wird von Menschen geschrieben, die handeln.
Machen Sie mit!
Gemeinsam wollen wir mit Ihnen Hoffnung und Zuversicht stärken. Hoffnung als aktive Haltung in einer unsicheren Welt. Jetzt ist der Moment, um Verantwortung zu übernehmen und für globale Gerechtigkeit einzustehen.
Unser gemeinsamer Einsatz lohnt sich. Engagieren auch Sie sich – jetzt erst recht!
Weltweit wirksam
Unsere Projekte verbessern das Leben von Millionen Menschen – unabhängig von Krisen. Jetzt erst recht gilt es, für globale Gerechtigkeit einzustehen!
Erfahren Sie hier mehr über die Wirkung unserer Arbeit anhand konkreter Beispiele.
Entwicklungen, die Mut machen
Die Weltlage wirkt oft düsterer, als sie wirklich ist. Vieles hat sich in den vergangenen Jahrzehnten positiv verändert: Immer mehr Kinder gehen zur Schule, Einkommen steigen, mehr Menschen haben sauberes Trinkwasser und die Lebenserwartung steigt.
