© Helvetas / Simon B. Opladen

Giustizia sociale e di genere

Helvetas si impegna per i diritti delle donne e dei gruppi di popolazione svantaggiati, promuove la loro integrazione sociale, combatte gli squilibri di potere e lotta contro i pregiudizi e la violenza.
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Spesso non tutte le popolazioni beneficiano di sviluppi positivi, con il rischio che le disuguaglianze sociali possano consolidarsi o addirittura rafforzarsi. Nelle sue attività, Helvetas fa in modo che le donne e i gruppi di popolazione svantaggiati siano coinvolti e sostenuti attivamente e significativamente.

Perché ci impegniamo per la giustizia sociale e di genere

La povertà può colpire chiunque, ma per alcuni individui il rischio è maggiore, perché appartengono a una minoranza etnica o religiosa o perché sono nati in un ceto sociale considerato inferiore, come accade ad esempio nel sistema delle caste. Spesso inoltre la povertà colpisce in modo particolare le donne e le bambine, le persone malate o quelle che vivono in regioni isolate, così come i giovani e gli anziani.

La povertà economica e le condizioni di svantaggio sociale sono strettamente collegate. Spesso vanno di pari passo con la discriminazione e l'assenza di rappresentatività politica.

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«In quanto programmatrice so che tutto è possibile.»

Medina Banjić, la quale nel 2016 è riuscita a diventare programmatrice nell'ambito di un progetto di Helvetas in Bosnia ed Erzegovina

Il nostro impegno

Helvetas non si limita a promuovere uno sviluppo da cui tragga vantaggio il maggior numero di persone possibile. Ci impegniamo anche in modo mirato affinché istituzioni e politici tengano in considerazione le necessità delle donne e dei gruppi di popolazione svantaggiati, coinvolgendoli nelle proprie decisioni.

Internamente Helvetas punta a una rappresentanza di genere equilibrata, con una profonda consapevolezza sociale. Ci siamo impegnati affinché, nella Direzione e nel Comitato centrale dell’organizzazione, sia presente almeno un 30 % di donne.

Wir unterstützen Frauen und benachteiligte Menschen dabei, ihre Rechte zu kennen, ihre Interessen zu vertreten und selbstbestimmt Entscheidungen zu treffen.

Helvetas fördert die Beteiligung von Menschen, deren Stimmen in politischen und gesellschaftlichen Entscheidungsprozessen häufig übergangen werden.

Frauen, Jugendliche und benachteiligte Bevölkerungsgruppen erhalten bessere Chancen auf Bildung, berufliche Qualifikation, menschenwürdige Arbeit und ein eigenes Einkommen.

Gemeinsam mit lokalen Organisationen, Behörden und Gemeinschaften hinterfragen wir diskriminierende Normen, fördern gewaltfreie Beziehungen und setzen uns für sichere Lebens- und Arbeitsbedingungen ein.

Wir unterstützen Partnerorganisationen und öffentliche Institutionen dabei, Gender und soziale Gerechtigkeit in ihren Strategien, Angeboten und Entscheidungsprozessen zu verankern.

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Guatemala: Bürgerinnen beteiligen sich an der lokalen demokratischen Regierungsführung © Helvetas / Simon B. Opladen
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Mosambik: Durch die Beteiligung von Frauen und Männern an lokalen Regierungsprozessen verbessern sich die Lebens- und Gesundheitsbedingungen der Menschen © Helvetas / Nicolas Morand
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Äthiopien: Jugendliche werden befähigt, aus der Armutsfalle zu entkommen © Helvetas / Patrick Rohr
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Vietnam: Die Lebensgrundlage ethnischer Minderheiten werden durch einen gemeinnützigen Tourismus verbessert © Helvetas / Jonathan Widmer
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Laos: Eine neue Generation von Juristinnen und Juristen wird gefördert, die sich für die Rechte der Frauen einsetzen © Helvetas
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Tansania: Frauen als Kleinunternehmerinnen © Helvetas
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Mehrfachbenachteiligung gezielt berücksichtigen

Benachteiligungen können sich überschneiden und gegenseitig verstärken. Eine junge Frau aus einer ethnischen Minderheit kann beispielsweise aufgrund ihres Geschlechts, ihres Alters, ihrer Herkunft und ihrer wirtschaftlichen Situation gleichzeitig benachteiligt werden.

Helvetas betrachtet deshalb nicht nur einzelne Merkmale, sondern die gesamte Lebenssituation eines Menschen. Dieser intersektionale Ansatz hilft dabei, Projekte so zu gestalten, dass sie auch Menschen mit mehrfachen Benachteiligungen erreichen.

Gender und soziale Gerechtigkeit in allen Projekten

Gender und soziale Gerechtigkeit sind Querschnittsthemen der Arbeit von Helvetas. Sie werden bei der Entwicklung, Umsetzung, Begleitung und Evaluation von Projekten berücksichtigt – beispielsweise in den Bereichen Wasser, Bildung, wirtschaftliche Entwicklung, Ernährung, Klima und politische Mitsprache.

Dabei prüfen wir unter anderem:

  • Wer kann ein Angebot nutzen und wer wird möglicherweise ausgeschlossen?
  • Wer entscheidet über Geld, Land, Wasser oder andere Ressourcen?
  • Wer übernimmt unbezahlte Arbeit?
  • Wer kann an öffentlichen Entscheidungen teilnehmen?
  • Welche unbeabsichtigten Nachteile oder Konflikte könnten entstehen?
  • Wie verändern sich Chancen und Machtverhältnisse durch ein Projekt?

Kosovo Formazione professionale ed educazione

Posti di lavoro per i giovani

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Bosnia ed Erzegovina Economia inclusiva

Rafforzare i mercati e creare posti di lavoro

 

Helvetas erzielt Wirkung

2025 haben 3'496'475 Frauen mit Helvetas ihre Lebensgrundlagen und Lebensbedingungen verbessert.

Mehr zu unserer Wirkung und Methodik

 

Fachberatung zu Gender und sozialer Gerechtigkeit

Helvetas verfügt über internationale Fachkompetenz in den Bereichen Geschlechtergerechtigkeit, soziale Inklusion und diskriminierungssensible Projektarbeit. Unsere Fachpersonen beraten Helvetas-Teams, Partnerorganisationen und externe Auftraggebende bei der Entwicklung und Umsetzung inklusiver Strategien, Programme und Projekte.

Unsere Dienstleistungen

  • Integration von Gender und sozialer Gerechtigkeit in Strategien, Programme und Projekte
  • Analysen, Bedarfsabklärungen und Machbarkeitsstudien
  • Entwicklung von Methoden, Instrumenten und Schulungsunterlagen
  • Workshops, Schulungen und Coaching
  • Fachbegleitung und Qualitätssicherung von Projekten
  • Integration in Monitoring, Evaluation und Wirkungsmessung
  • Dokumentation und Austausch von Erfahrungen und bewährten Ansätzen

Unsere Fachpersonen unterstützen Organisationen und Projekte in Afrika, Asien, Lateinamerika und Osteuropa.

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© Helvetas
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Unsere Grundlagen und Instrumente

Unsere Helvetas Richtlinien für Gender und soziale Gerechtigkeit sind in einem sorgfältigen und umfassenden Konsultationsprozess innerhalb der Organisation und mit wichtigen Partnern entstanden. Sie bildet die Grundlage für unsere Arbeitsgrundsätze und -ansätze mit den primären und sekundären Interessengruppen, Systemakteuren und Partnern, mit denen wir interagieren und zusammenarbeiten.

Unsere Helvetas GSE Strategie 2025-2028 bildet den Rahmen, leitet und bekräftigt unsere Grundsätze, Ansätze und Verpflichtungen.

Unser GSE Marker unterstützt die Integration von GSE in unsere organisatorischen Prozesse, Programme und Projekte, von der Konzeption bis zur Evaluierung, zur Qualitätssicherung.

Wenn Sie mehr über unsere verschiedenen GSE-Initiativen, Errungenschaften und Arbeitsweisen erfahren möchten, lesen Sie unser GSE capability statement:

Die GSE Diamonds bieten Anhaltspunkte und Massnahmen für ein besseres Management unseres Arbeitsumfelds und unserer Arbeitsbedingungen sowie unserer finanziellen und vor allem personellen Ressourcen. Die Identifizierung und Verbesserung von Mitteln zur Erreichung unserer GSE Diamonds ist ein fortlaufender Prozess. Letztlich dienen unsere Arbeitsbedingungen und unser Arbeitsumfeld dazu, das Wohlbefinden, das Zugehörigkeitsgefühl, die Entwicklungschancen und die optimale Produktivität aller Mitarbeiter:innen, Praktikant:innen und Freiwilligen zu fördern. Wir verpflichten uns, die Werte, für die wir stehen, die Gleichstellung aller Geschlechter und die soziale Gerechtigkeit, zu der wir uns verpflichten, auch zu leben. 

 

Wie fördert Helvetas Gender und soziale Gerechtigkeit?

Helvetas fördert die Rechte, Selbstbestimmung und gesellschaftliche Teilhabe von Frauen und benachteiligten Menschen. Gender und soziale Gerechtigkeit werden in die Planung, Umsetzung und Wirkungsmessung aller Programme integriert. Gemeinsam mit lokalen Partnern baut Helvetas Diskriminierung ab, stärkt Mitsprache und verbessert den Zugang zu Bildung, Arbeit, Einkommen und grundlegenden Dienstleistungen.

 

Fragen zum Thema Gender und soziale Gerechtigkeit