A severe flash flood has destroyed homes and critical infrastructure in Nepal; hundreds of people are missing. | © Keystone/XINHUA/RSS

Nothilfe für die Menschen in Nepal

Eine schwere Sturzflut hat Häuser und wichtige Infrastruktur zerstört, Hunderte Menschen sind tot oder werden vermisst. Unterstützen Sie jetzt unsere Nothilfe – Ihre Spende rettet Leben.
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Das Ausmass der Zerstörung ist enorm

Eine schwere Sturzflut hat am 26. August 2026 den Distrikt Rasuwa im Norden Nepals getroffen und viele Menschen und ganze Dörfer mitgerissen. Hunderte Menschen starben. Tausende Menschen werden noch vermisst, darunter zahlreiche Tourist:innen.

Ganze Siedlungen wurden weggeschwemmt oder unter Geröll begraben. Mindestens 80 Brücken und viele Kilometer Strasse wurden beschädigt. Die Gefahr ist noch nicht gebannt: Vorläufigen Informationen zufolge könnte es zu weiteren Flutwellen kommen. 

Helvetas bereitet die Nothilfe vor

Helvetas ist seit 70 Jahren in Nepal tätig. Gemeinsam mit unseren lokalen Partnerorganisationen klären wir derzeit das Ausmass der Schäden ab und bereiten uns auf die Nothilfe für die betroffenen Menschen vor. Ein Team von lokalen Helvetas Mitarbeitenden ist jetzt unterwegs ins Krisengebiet, um um den dringendsten Bedarf an Nothilfe abzuklären. Dies umfasst u.a. sichere Unterkünfte, sauberes Trinkwasser, Notunterkünfte und Hygieneartikel.

Gleichzeitig erschweren beschädigte Infrastruktur sowie Ausfälle von Strom- und Kommunikationsnetzen die Hilfeleistungen erheblich.

Zusammen mit Organisationen unseres Netzwerks koordinieren wir die nächsten Schritte, damit die Unterstützung rasch und gezielt dort ankommt, wo sie am dringendsten gebraucht wird.

Viele Menschen haben innerhalb weniger Minuten ihr Zuhause, ihre Existenzgrundlage und die Sicherheit ihres Alltags verloren. Gemeinsam können wir ihnen in dieser schwierigen Situation beistehen. Ihre Spende hilft dabei, rasch lebenswichtige Unterstützung bereitzustellen.

Jürg Merz: «Die Zerstörung ist immens – etwas, das ich in meinem Leben noch nie gesehen habe.»

Jürg Merz ist Continental Coordinator Asia bei Helvetas. Er befindet sich derzeit in Nepal. Er war während vieler Jahre für Helvetas in Nepal tätig und koordinierte nach dem verheerenden Erdbeben von 2015 umfangreiche Nothilfemassnahmen.

 

Jürg Merz berichtet vor Ort:

«Ich schreibe Ihnen direkt aus Nepal. Heute Morgen war ich in Gerkhutar in der Gemeinde Bidur im Distrikt Nuwakot, das von den Fluten schwer getroffen wurde. Zwischen Geröll, Schlamm und zerstörten Häusern traf ich Menschen, die noch vor wenigen Tagen ein normales Leben führten. Oberhalb des verwüsteten Dorfes traf ich eine ältere Frau. Gemeinsam mit anderen Dorfbewohner hatte sie sich dort in Sicherheit gebracht, nachdem Informationen über eine mögliche zweite Sturzflut eingetroffen waren. Die Menschen haben Angst. Die Frau zeigte auf den Ort, an dem ihr Haus gestanden hatte. Sie hat alles verloren: ihr Zuhause, ihre Vorräte, ihre Tiere und persönliche Erinnerungen.

Die Zerstörung ist immens – etwas, das ich in meinem Leben noch nie gesehen habe.

Gemeinsam mit lokalen Kolleg:innen von Helvetas Nepal bin ich von Kathmandu ins betroffene Gebiet gereist. In Gerkhutar haben die Fluten ein Wasserkraftwerk fortgerissen, Strassen zerstört und ganze Siedlungen verwüstet. Wir haben mit Betroffenen gesprochen, um unsere Hilfe gezielt planen zu können. Viele Familien haben kein Dach mehr über dem Kopf. Sie brauchen dringend Notunterkünfte, sauberes Trinkwasser, Hygieneartikel, Lebensmittel und weitere lebenswichtige Güter.»

 

Aktuelle Eindrücke aus Nepal

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