Kampagne 2021 Mosambik | © Ricardo Franco

Faire Chancen dürfen kein Zufall sein

Zufällig wurden Madina Muhuthage, Sundar Thapa und Clemencia López Cabrera in Umstände geboren ohne Chance auf sauberes Wasser, eine Ausbildung oder Mitsprache. Schaffen Sie Chancengleichheit!
© Ricardo Franco

Es gibt keinen grösseren Zufall als das Leben. Wo wir geboren werden, entscheidet, welche Chancen wir im Leben haben.

 

Wo sauberes Trinkwasser fehlt, kämpfen Menschen ums Überleben. Wo der Zugang zu Bildung fehlt, haben Menschen kaum Aussicht auf ein sicheres Einkommen. Und wo Menschen diskriminiert oder gar bedroht werden, werden sie der Möglichkeit beraubt, sich zu entfalten und zu einer stabilen Gesellschaft beizutragen. Die persönlichen Geschichten von Madina Muhuthage, Sundar Thapa und Clemencia López Cabrera stehen exemplarisch für alle Menschen, denen durch den Zufall der Geburt grundlegende Rechte verwehrt bleiben.

Diese Ungerechtigkeit wollen wir nicht hinnehmen. 
 

Jeder Mensch braucht eine faire Chance, sein Potenzial zu entfalten. In unserer Zusammenarbeit erleben wir tagtäglich, wie Menschen mit viel Mut, Talent und Durchhaltewillen nicht nur ihre persönlichen Aussichten verbessern, sondern auch ihr Umfeld positiv verändern und gestalten – wenn sie die Möglichkeit dazu erhalten. 

Faire Chancen verändern die Welt. Danke, dass Sie sich mit uns für Chancengleichheit einsetzen.

Für faire Chancen

Zufällig wurden Madina Muhuthage, Sundar Thapa und Clemencia López Cabrera in Umstände geboren ohne Chance auf sauberes Wasser, eine Ausbildung oder Mitsprache. Schaffen Sie Chancengleichheit!
Ja, ich ermögliche faire Chancen!

Die Geschichte von Madina Muhuthage, Mosambik: «Von all meinen Aufgaben ist Wasser holen die anstrengendste»

Kampagne 2021 Mosambik | © Ricardo Franco
Trägt jeden Tag krank machendes Wasser von einer offenen Wasserstelle nach Hause: Madina Muhuthage träumt von einer besseren Zukunft.  © Ricardo Franco

«Ich lebe in Hurucune, einem kleinen Dorf im Distrikt Memba in Mosambik. Ich bin hier geboren wie schon meine Mutter, meine Grossmutter und meine Urgrossmutter. Wenn ich morgen aufwache, wird mein Tag genau so sein, wie er früher für sie war: Ich werde um vier Uhr aufstehen, meinen Capulana, das traditionelle Tuch um meine Hüfte und ein anderes Tuch um meinen Kopf wickeln. Ich werde zu meinen Eltern hinüber gehen und die Hausarbeiten in Angriff nehmen. Von all meinen täglichen Aufgaben ist das Wasser holen die anstrengendste für mich.» 

Hier den ganzen Bericht von Madina lesen

Die Geschichte von Sundar Thapa, Nepal: «Weiter zur Schule zu gehen lag schlicht nicht drin»

Kampagne 2021 Nepal | © Narendra Shrestha
Nach der regulären Schulzeit war Schluss für ihn: Sundar Thapa ist auf Kathmandus Strassen unterwegs. © Narendra Shrestha

«Seit meiner Kindheit war die Hauptsorge meiner Familie, wie wir überleben sollen. Der Boden auf unseren Feldern in Dolakha (ein Distrikt östlich von Kathmandu am Fuss des Himalajas) war so schlecht, dass wir nicht einmal das halbe Jahr die Familie damit durchbringen konnten. Für Fragen rund um Schule und Bildung war in der Not kein Platz. Die reguläre Schulzeit habe ich gemacht. Schon als Jugendlicher arbeitete ich auf fremden Feldern, damit ich Schulmaterial kaufen konnte. Aber weiter zur Schule zu gehen lag schlicht nicht drin und ich habe auch keinerlei Ausbildung machen können.»

Hier den ganzen Bericht von Sundar lesen

Die Geschichte von Clemencia López Cabrera, Guatemala: «Uns wurde gesagt, dass wir Frauen weniger zählen»

Kampagne 2021 Guatemala | © Sandra Sebastian/fairpicture/Helvetas
Glaubte viele Jahre, dass nur Männer reden und entscheiden dürfen: Clemencia López Cabrera ist dabei, ihre Stimme zu entdecken. © Sandra Sebastian/fairpicture/Helvetas

«Ich lebe in El Rincon, einem Dorf in der Gemeinde San Martín Sacatepéquez etwa drei Stunden von Guatemala City. Ich war die Älteste von sieben Geschwistern, fünf davon Mädchen. Ich durfte nur bis zur sechsten Klasse zur Schule gehen: 'Warum Geld für euch Mädchen ausgeben, wenn ihr sowieso heiratet?' Ich musste früh aufstehen und die Hausarbeit erledigen, um zur Schule gehen zu können. Schulmaterial bekam ich nicht. Uns wurde gesagt, dass wir Frauen weniger zählen, nicht mitzureden haben. Dass eine Frau für die Hausarbeit gemacht ist und um Kinder zu haben, nicht um in der Öffentlichkeit zu sein.» 

Hier den ganzen Bericht von Clemencia lesen

Für faire Chancen

Zufällig wurden Madina Muhuthage, Sundar Thapa und Clemencia López Cabrera in Umstände geboren ohne Chance auf sauberes Wasser, eine Ausbildung oder Mitsprache. Schaffen Sie Chancengleichheit!
Ja, ich ermögliche faire Chancen!
© Helvetas / Simon B. Opladen

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