Helvetas setzt sich in der Entwicklungszusammenarbeit dafür ein, den Zugang zu sauberem Trinkwasser, sanitären Anlagen und guter Hygiene (WASH) zu verbessern, da diese Grundlagen entscheidend für Gesundheit, Bildung und die wirtschaftliche Entwicklung sind.
Gemeinsam mit lokalen Gemeinden plant und baut die NGO Wasserversorgungssysteme wie Brunnen, Wassertürme und Regenwasseranlagen sowie sanitäre Einrichtungen, beispielsweise Toiletten in Schulen.
Ein wichtiger Schwerpunkt liegt auf der Gründung lokaler Wasserkomitees und der Schulung der Bevölkerung im Umgang mit Trinkwasser, Hygiene und Sanitäranlagen, damit die Infrastruktur langfristig funktioniert und gesundheitliche Vorteile erzielt werden.
Dabei passt Helvetas die Wassersysteme an die örtlichen Klimabedingungen und Wasserressourcen an und fördert nachhaltige Lösungen wie Regenwassernutzung, Quellfassungen und den sicheren Transport sowie die Lagerung von Wasser.
800'349 Menschen haben sich 2025 mit Helvetas neu Zugang zu sauberem, sicherem Trinkwasser erlangt, das innerhalb von 15 Minuten erreichbar ist. Unser Ziel ist es, dass 2028 durch die Arbeit von Helvetas 3’000’000 Menschen neu Zugang zu Wasser haben.
Helvetas will genau wissen, wie ihre Entwicklungszusammenarbeit wirkt und berichtet transparent über die Wirkung ihrer Projekte. Mehr zum Thema Wirkungsmessung.
Ein Beispiel aus Benin
Seit im Dorf Toumarou in Benin sauberes Wasser verfügbar ist, hat sich das Leben von Maimounatou Soulé und ihrem Sohn Orou grundlegend verändert. Früher litt Orou oft an Durchfall und Bauchschmerzen. Das verschmutzte Flusswasser machte viele Kinder krank. Heute geht Orou jeden Tag zur Schule, spielt unbeschwert mit seinen Freunden und beginnt den Morgen mit sauberem Wasser, das ihn schützt und stärkt. Für Maimounatou ist dieses Wasser weit mehr als nur eine tägliche Notwendigkeit: «Sauberes Wasser ist wie ein Medikament», sagt sie. Ein Geschenk, das Gesundheit und Hoffnung bringt. Der neue Brunnen bedeutet für sie Zuversicht – für Orou, für ihre Familie und für alle Kinder im Dorf.
