© Stéphan Brabant /Helvetas

Coronavirus: Wir alle müssen jetzt handeln!

Schützen Sie die von Armut betroffenen Menschen vor der Ansteckung mit dem Coronavirus.
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© Stéphan Brabant /Helvetas

Afrika, Südasien und ganz Lateinamerika müssen sich auf das Schlimmste vorbereiten. 

Der Gesundheitszustand der armen Bevölkerung in den Entwicklungsländen war schon vor der Coronakrise prekär. Wegen Armut, Mangelernährung und fehlender Hygiene leiden viele Menschen an Krankheiten. Anders als in Europa betrifft dies auch die jüngere Bevölkerung. 

Vielerorts fehlt es an angemessener Hygiene. Der Zugang zu sauberem Wasser ist unzureichend. Und wer arm ist, hat kein Geld für Seife und Desinfektionsmittel.  

Die Bedingungen für «Social Distancing» sind besonders schwierig. Viele arme Menschen leben in grossen Familien. Es ist nicht ungewöhnlich, dass mehrere Personen in einem Raum schlafen. Toiletten werden oft von mehreren Familien benutzt. Vor allem in den Flüchtlingslagern ist die Situation eine riesige Herausforderung. Die Bevölkerung kauft Lebensmittel hauptsächlich auf öffentlichen Märkten, wo hygienische Massnahmen und soziale Distanz kaum eingehalten werden können.  

Schnelles und entschlossenes Handeln der Behörden wird vielerorts durch eine schwache Regierungsführung und mangelnde Kapazitäten erschwert. 

Eine Ausbreitung der Krankheit muss unter allen Umständen verhindert werden.

Wir alle müssen jetzt handeln ...

Schützen Sie jetzt die Ärmsten vor der Ansteckung mit dem Coronavirus.
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Das Gebot der Stunde gilt auch in den Entwicklungsländern: Hände waschen und Abstand halten. 

Wozu Sie heute einen Beitrag leisten können:  

  • Wir starten jetzt mit grossen Aufklärungs- und Präventionskampagnen in unseren Partnerländern und Programmen. Mit Plakaten, über Radio, Lautsprecherdurchsagen und auf den sozialen Medien informieren unsere lokalen Partner und Behörden die Bevölkerung in ihren lokalen Sprachen.  

  • Wir produzieren und verteilen Aufklärungsmaterial, welches auch von Menschen verstanden wird, die nicht lesen und schreiben können.   

  • Wir verteilen Hygiene-Kits mit Seife und Desinfektionsmittel an besonders gefährdete Menschen, insbesondere in Flüchtlingslagern.  

  • Wir installieren einfache Handwascheinrichtungen, besonders vor Märkten und Schulen.  

  • Wir beschleunigen unsere laufenden Wasserprojekte, damit die Menschen Zugang zu sauberem Wasser haben.  

Alle Massnahmen zur Eindämmung des Coronavirus werden in enger Zusammenarbeit mit den lokalen Behörden und unseren lokalen Partnerorganisationen geplant und an die Situation und die Bedürfnisse vor Ort angepasst.

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