Gutes tun, das bleibt

Ein Testament ermöglicht es Menschen, selbstbestimmt über die spätere Verteilung ihres Vermögens zu entscheiden – und auch Organisationen wie Helvetas zu begünstigen. Erbrechtsanwältin Alexandra Zeiter sagt, worauf es dabei ankommt.

«Es ist sinnvoll, eine Stunde für eine Testamentsberatung zu investieren. So können Sie verhindern, dass die Erben unter Umständen jahrelang streiten», sagt Alexandra Zeiter, eine erfahrene Erbrechtsanwältin aus Zürich. Sie unterstützt Helvetas in Legate-Belangen und berät Menschen, die ihren letzten Willen planen wollen. «Wir sind beim Vererben nicht ganz frei», warnt Alexandra Zeiter. Es gelte, die Pflichtteile zu beachten, wenn Ehepartner, Kinder oder auch Eltern noch leben. Und genau so wichtig sei es, die Formvorschriften zu respektieren: «Ein Testament muss handschriftlich verfasst sein. Es muss Ort und Datum aufweisen und unterschrieben sein.» Alternativ könne es von einem Notar oder einer Notarin beurkundet werden.

Wenn Menschen ohne nahe Verwandte oder neben dem Pflichtteil andere begünstigen wollen – etwa eine Organisation wie Helvetas, deren Arbeit ihnen am Herzen liegt – können sie ein Legat machen oder die Organisation als Erbin einsetzen. Ein Legat ist ein fixer Betrag zugunsten einer Person oder Organisation. Vorteil davon ist, dass diese nichts mit dem Nachlass zu tun hat, sondern den festgelegten Betrag einfach erhält. Wird eine Organisation als Erbin eingesetzt, ist die Summe des Erbes oft im Vorfeld unbekannt und die Organisation bis am Schluss in den Nachlass eingebunden.

«Ich empfehle, grössere Legate im Testament schon vor dem Tod transparent zu machen.»

Alexandra Zeiter, Rechtsanwältin

Alexandra Zeiter weiss aus Erfahrung, dass es für nahestehende Erben in den meisten Fällen einfacher ist, wenn Dritte mit einem Legat begünstigt werden. Und auch Organisationen bevorzugen Legate, um sicher zu gehen, dass sie nicht auch noch allfällige Schulden übernehmen müssen oder in Erbstreitigkeiten verwickelt werden. «Ich empfehle meinen Klientinnen und Klienten, grössere Legate im Testament schon vor dem Tod transparent zu machen», sagt Alexandra Zeiter. Das ermögliche es, ein Legat zu begründen und Konflikten vorzubeugen. Doch die Rechtsanwältin weiss auch, dass das nicht immer möglich ist. Im Zentrum stehen für sie daher die Wünsche der Person, die ihr Testament verfassen und selbst bestimmen will, wohin ihr Vermögen nach ihrem Tod geht.

«Ein Legat ist eine Möglichkeit, auch nach dem Tod noch etwas zu bewirken», sagt Karin Wecke, die bei Helvetas zuständig ist für Erbschaften und Legate. «Gerade bei Helvetas, wo wirklich benachteiligte Menschen im Fokus stehen. Wir leisten ganz bewusst Hilfe zur Selbsthilfe.» Sie erinnert sich etwa an die vielen Geschichten von Frauen, die alles verloren haben, im Erdbeben von Nepal 2015, und sich danach dank einer Ausbildung in erdbebensicherem Bauen neue Perspektiven geschaffen haben. Karin Wecke ist sich bewusst, dass das Nachdenken über ein Testament – und damit über den eigenen Tod – schwierig ist. «Ich bin gerne bereit, Menschen in diesem Prozess, vom ersten Gedanken bis hin zum Verfassen des Testaments, zu begleiten – und zu erklären, wohin das Geld fliesst und was damit genau bewirkt wird.»

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Wollen Sie etwas Bleibendes hinterlassen? Sind Sie interessiert an einer Testament-Beratung? Überlegen Sie sich, Helvetas in Ihrem Testament zu begünstigen?

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© Maurice K. Grünig
Erbschaften, Legate & Philanthropie
Karin Wecke

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Langer Atem: Veronika Meyer 2009 beim Versuch, den 7756 Meter hohen Kamet in Indien zu besteigen. | © Helvetas / Bruno Locher

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