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Schwerpunktthema Wasser

Wasser – die Herausforderung des 21. Jahrhunderts

Wasser ist die Grundlage allen Lebens. Menschen brauchen Wasser zum Trinken und (Sich-)Waschen, für die Nahrungsmittelproduktion, um Energie zu gewinnen oder Fabriken zu betreiben. Auch die Natur benötigt Wasser, damit sie gedeihen und die ökologischen Kreisläufe stabil halten kann.

 

Die Erde ist ein Wasserplanet. Doch die für Mensch und Natur nutzbaren Süsswasservorkommen sind begrenzt.

Wasser

Trotzdem werden sie seit Jahrzehnten übernutzt und teilweise bedenkenlos verschwendet oder mit Abwässern und Pestiziden verunreinigt. Gleichzeitig leben immer noch Hunderte Millionen Menschen ohne Zugang zu Trinkwasser und ganze Gebiete leiden unter chronischem Wassermangel.

Zu Beginn des 21. Jahrhunderts ist offensichtlich, dass die Welt sich in einer eigentlichen Wasserkrise befindet. Der zunehmende Bevölkerungsdruck, die Auswirkungen des Klimawandels und der weiterhin vielerorts verantwortungslose Umgang mit der Ressource Wasser werden dazu führen, dass diese auch in Zukunft akut bleiben wird.

 

Ohne Wasser keine Entwicklung

Der Zugang zu sauberem Trinkwasser sowie die Verfügbarkeit von Wasser für die Nahrungsmittelproduktion sind Grundvoraussetzungen für Entwicklung. Wo Wasser nur in ungenügenden Mengen und Qualität vorhanden ist, ist die menschliche Entwicklung in allen Bereichen gefährdet.

Angefangen beim schlechten Gesundheitszustand von Menschen, die verseuchtes Wasser trinken müssen, über den Verlust an Arbeitszeit und Zeit für die Schulbildung von Frauen und Mädchen, die in stundenlangen Fussmärschen Wasser herbeischleppen müssen, bis zu Hungersnöten aufgrund von geringen oder gar ausbleibenden Ernten hat Wassermangel vielfache negative Auswirkungen. Knappes Wasser erschwert aber nicht nur das tägliche Leben von Menschen in hohem Masse, sondern birgt auch Zündstoff für Konflikte zwischen Völkern und Staaten.

Menschen Zugang zu Wasser zu verschaffen und die vorhandenen Wasserressourcen vor Übernutzung und Verschmutzung zu schützen, gehört daher zu den wichtigsten Aufgaben einer nachhaltigen Entwicklungszusammenarbeit. Wobei Engagement auf beiden Ebenen nötig ist: bei konkreten Wasser-Projekten ebenso wie bei der entwicklungspolitischen Lobbyarbeit.

Helvetas hat Wasser zum Schwerpunkt ihrer Projekt- und Informationsarbeit gemacht, um die Situation im Süden zu verbessern und im Norden ein Zeichen zu setzen: Entschiedenes Handeln tut Not!

 

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