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Medienmitteilung vom 29. Juli 2010

UNO erklärt Wasser zum Menschenrecht
Die Vereinten Nationen haben das Recht auf sauberes Wasser und Sanitärversorgung anerkannt. Eine grosse Mehrheit der Staaten, darunter die Schweiz, hat die von Bolivien vorgelegte und von 33 weiteren Ländern unterstützte Resolution angenommen. 41 Nationen, mehrheitlich reiche Länder, haben sich der Stimme enthalten.

Helvetas hat sich im Vorfeld gegenüber der Schweiz für die Annahme der Resolution stark gemacht und die zivilgesellschaftliche Kampagne für ein Recht auf Wasser und sanitäre Grundversorgung mitgetragen.
Das beschlossene Recht auf Wasser ist zwar nicht einklagbar, weil die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte völkerrechtlich nicht verbindlich ist. Die Verankerung ist dennoch ein Meilenstein und von grosser symbolischer Bedeutung. Insbesondere die reichen Staaten sind jetzt aufgefordert, dem Beschluss Taten folgen zu lassen.

Helvetas fordert von der Schweiz, ihr Engagement im Wasserbereich zu verstärken und mehr finanzielle Ressourcen dafür einzusetzen. Denn die Wasserarmut ist eines der grössten globalen Probleme und droht sich mit der zunehmenden Klimaerwärmung weiter zu verschärfen. Noch immer fehlt fast einer Milliarde Menschen der Zugang zu sauberem Trinkwasser. Und 4000 Kinder sterben täglich, weil sie schmutziges Wasser trinken müssen.
Mit der Unterstützung ihrer Spender und Partner will Helvetas selber ihren Beitrag leisten: bis 2013 will die Entwicklungsorganisation einer Million Menschen Zugang zu sauberem Trinkwasser verschaffen.


Helvetas Trinkwasser-Kampagne
Pressebilder

 

 

Anlaufstellen für Medienschaffende:
Matthias Herfeldt,
076 338 59 38

 

 

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