Die Fotografien im diesjährigen Panoramakalender zeigen Folgen von Klimawandel, wirtschaftlicher Ausbeutung von Mensch und Natur oder dem Umgang mit der wertvollen Ressource Wasser. Das indianische Sprichwort „Erst wenn der letzte Baum gerodet, der letzte Fluss vergiftet und der letzte Fisch gefangen ist, begreifen wir, dass man Geld nicht essen kann.“, dient dem Panoramakalender 2010 als Motto. Der Mensch und seine Umwelt wurden für die 37. Ausgabe des Kalenders vor die Linse genommen.
Mehr als nur Bilder
Auf einem der Bilder sind afrikanische Kinder zu sehen, die auf einer staubigen, kargen Fläche Fussball spielen – Hintergrund ist die Dürre von 2006, welche elf Millionen Menschen in eine Hungersnot brachte. Ein anderes Bild, wo eine Frau mitten in ihrem Dorf Ölpipelines überqueren muss, symbolisiert die Ausbeutung Nigerias durch internationale Ölkonzerne. Auch das Leben im Einklang mit der Natur, zeigt der Panoramakalender 2010. So das Porträt eines guatemaltekischen Mädchens, das vorsichtig Wasser in einen Krug füllt – es ist Sinnbild für die Achtsamkeit, die wir im Umgang mit Trinkwasser wahren sollten. Oder die Fotografie von Kindern der Himba, einer Völkergruppe Namibias, die sich an die unwirtlichen Bedingungen ihrer Umwelt angepasst hat.
Begleitheft: Türöffner für andere Lebenswelten
Die Jugendlichen von heute sind die Zukunft von Morgen. Sie werden die Folgen unseres heutigen Handelns bewältigen müssen. Globale Fragen und Herausforderungen sollen deshalb bereits in der Schule thematisiert werden. Der Helvetas Panoramakalender eignet sich dafür. Mit dem neuen Begleitheft „Im Bild“ lässt sich der Kalender noch einfacher in den Unterricht integrieren. Die Arbeitsblätter zu zwölf Themen, passend zu den einzelnen Bildern, geben Hintergrundinformationen, werfen Fragen auf und regen zum Nachdenken an. „Wir möchten Schülerinnen und Schülern damit die Türe zu anderen Lebenswelten öffnen und sie sensibilisieren für die Armut in der Welt, die Klimaerwärmung und ihre Hintergründe“, sagt Marianne Candreia von der Helvetas Schulstelle.
Panoramakalender: Eine Erfolgsstory
Mit rund 40'000 verkauften Exemplaren gehört der Panoramakalender zu den meistverkauften Kalendern in der Schweiz. Er wird auch in elf anderen Ländern verkauft, unter anderem in Japan, den USA oder Australien. Mit einer Gesamtauflage von 160'000 Exemplaren gehört er zu den erfolgreichsten Produkten des Helvetas FairShops.
|